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Gesetze in Deutschland

1984

1. Lichtrichtlinie

05/1993

Richtlinie zur Messung und Beurteilung von Lichtimmissionen vom Länderausschuss für 

Immisionsschutz LAI

02/1996

LiTG Publikation 12.2 "Messung und Beurteilung von Lichtimmissionen künstlicher Lichtquellen"

05/2000

Lichtrichtlinie auf Grundlage der LiTG Publikation 12.2 (Kein Gesetzescharakter)
Download von "Dark-Sky Deutschland"

01/2001

Licht Leitlinie

LiTG Publikation 12.2 "Messung und Beurteilung von Lichtimmissionen künstlicher Lichtquellen"

Diese Publikation ist nur eine Empfehlung und besitzt keinen Gesetzescharakter. Vom LAI (Landesausschuss für Immissionsschutz) wurden im Jahr 2000 diese Werte übernommen und zur Richtlinie gemacht. Da diese Lichtrichtlinie den Länder untersteht, ist sie Bundesweit unterschiedlich. Um eine Anlage in der Planungsphase bewerten zu können, muss die genaue Anlagengeometrie gegenüber den Anwohnern bzw. der Immissionsort bekannt sein. Für die Raumaufhellung müssen die Positionen der Fenster bekannt sein. Außerdem müssen zusätzlich die Abmessungen der Lichtaustrittsfläche und die Umgebungsleuchtdichte aus Sicht des jeweiligen Anwohners ermittelt werden.

Gebietsklassifizierung

Gebiet

Beispiel

Grenzwerte

0

Naturgebiete

Keine

1

Kurgebiete, Krankenhäuser, Pflegeanstalten, reine Wohngebiete

niedrig

2

Wohngebiete, Kleinsiedlungsgebiete, Erholungsgebiete

mittel

3

Dorf-, Mischgebiete

mittel

4

Kern-, Gewerbe-, Industriegebiete

hoch

 

Raumaufhellung

Die Störung durch von außen eindringendes Licht in den Wohnraum. Gemessen werden die mittleren Beleuchtungsstärken außen auf der Fensterfront. Empfohlene Werte zur Begrenzung der Beleuchtungsstärke von privaten Beleuchtungsanlagen in der Fensterebenen (ausgenommen öffentliche Straßenbeleuchtung)

Gebiet

Maximale Mittlere Beleuchtungsstärke

6-20h

20-22h

22-6h

1

1

1

1

2

3

3

1

3

5

3

1

4

15

15

5

 

Empfohlene Werte zur Begrenzung der Beleuchtungsstärke von öffentlichen Beleuchtungsanlagen in der Fensterebene.

Straßendaten

Maximale mittlere Beleuchtungsstärke

Nennleuchtdichte

Nennbeleuchtungsstärke

0,3 cd/m^2

3lx

3lx

0,5 cd/m^2

7lx

5lx

1,0 cd/m^2

-

10lx

1,5cd/m^2

-

15lx

2 cd/m^2

-

20lx

 

 

 

 

Blendung der Anwohner

Kontrast zwischen der störenden Leuchtdichte der Leuchten und der Hintergrundleuchtdichte. Es wird über einen Proportionalitätsfaktor die maximale Leuchtdichte der Blendlichtquelle berechnet. Die öffentliche Straßenbeleuchtung ist hiervon ausgenommen.

Gebiet

Maximaler Proportionalitätsfaktor

6-20h

20-22h

22-6h

1

32

32

32

2

96

64

32

3

160

96

32

4

-

-

160

 

Blendung der Verkehrsteilnehmer mit Blickrichtung im Straßenverlauf

Es gibt keinen eindeutigen Wert hierzu. In der Praxis wird ein maximaler TI-Wert von 2% angenommen, da ab hier nach der LiTG Publikation "Methoden zur Ermittlung und Bewertung der Blendung durch ortsfeste Straßenbeleuchtung" die physiologische Blendung beginnt.

Himmelsaufhellung

Keine Werte vorhanden

                                                                                                                                           

          

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